Freitag, 13. April 2012

The Veggies are back!

Mensch, das ist eine harte Zeit...
Wer nicht ständig aus Marokko importiertes Gemüse essen will, muss im Winter auf so einiges Verzichten. Zwar bekomme ich meine regionale Gemüsekiste, aber die ist meistens schon nach 2 Tagen aufgefuttert.

Deshalb habe ich mich heute mal auf dem Markt nach leckeren Dingen umgeschaut.

Süßkartoffel, Blumenkohl, Birnen, Äpfel, Ananas, Petersilie, Dill, Kartoffeln, Rhabarber, Mango, & Champignons :)

Dank Entsafter nehme ich nun die dreifache Menge Obst und Gemüse zu mir, da überleben es Äpfel, Birnen und Ananas nicht lange :-) Aber jetzt erstmal zu den Dingen, die ich daraus (und auch den Sachen, die ich noch zu Hause hatte) gezaubert hab!

Brokkoli-Champignon-Kräuter-Pfanne mit Rosmarinofenkartoffeln und gebackenen Champignons gefüllt mit selbstgemachter Kresse-Butter


Das braucht man (abänderbar!):
- 1/2 Kopf Blumenkohl
- 6 braune Champignons (mittelgroß, ansonsten entsprechend mehr/weniger)
- Frischen Dill, Petersilie, Kresse und Rosmarin
- 100ml Sojasahne (Ich nehme Provamel)
- 1 kleine Zwiebel
- Etwas Alsan oder Pflanzenmargarine
- Salz, Pfeffer etc.
- Olivenöl
- Gemüsebrühe

Und so geht's!


1. Kräuterbutter machen
- Alsan mit Kresse, Salz und Pfeffer abschmecken und zum durchziehen in den Kühlschrank stellen. Da sich die "Butter" lange hält, kann man auch mehr machen, dann hat man mehr für 'nen spontanen Grillabend.

2. Kartoffeln kochen
Kartoffeln mit Schale kochen bis ein kleines Messer leicht in die Kartoffeln reinzustecken und rauszuziehen ist (ca. 20min). Noch warm schälen. In meinem Fall hatte ich noch Kartoffeln vom Vortag übrig. D.h., wenn ihr Kartoffeln kocht, dann macht einfach ein paar mehr, spart Zeit und Strom :-)

3. Rosmarinkartoffeln & gefüllte Champignons
Vor dem Gang in den Ofen...
Supereasy! Die gekochten Kartoffeln und die Champignons in eine Auflaufform legen. Die Pilze mit der Kräuterbutter füllen, wer mag kann noch veganen Käse drauflegen. Kartoffeln mit Ölivenöl beträufeln und frischen, gefrorenen oder getrockneten Rosmarin darüber geben. Alles salzen, aber nicht zu knapp!

Das Ganze dann bei 200 Grad 10-15min in den Ofen.


4. Die Pfanne
Pilze und Zwiebeln schneiden, Blumenkohl in möglichst kleine Röschen trennen und alles kurz mit Olivenöl anbraten. mit so viel Gemüsebrühe ablöschen, dass es nicht  mehr sofort verdampft und ca. 10min köcheln lassen. Kurz vor Ende sollte nicht mehr so viel Brühe übrig sein. 2min vor dem Servieren Dill und Petersilie gehackt hinzugeben und mit Sojasahne ablöschen. Würzen nach Belieben.

Saisonale Rhabarber-Cupcakes

Optisch eher so "naja", geschmacklich definitiv unter den Top 3 Cupcakes ever!
Ich war überrascht, wie geil Rhabarber in Cupcakes schmeckt. :-) Ich werd' mir wohl noch ganz ganz viel mit diesem tollen Gemüse einfallen lassen müssen!


Zutaten:
300g Rhababer (1 große Stange)
1 Cup Soyamilch
1 Teelöffel Apfelessig
1 1/4 Cups Mehl
2 Esslöffel Stärke oder Soyamehl
3/4 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Cup Margerine oder 1/3 Cup Öl
3/4 Cup Zucker
Vanillearoma (Dr. Oetker ist vegan)


Ofen auf 180 Grad vorheizen,
Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.
Erst alle flüssigen Zutaten plus Zucker in eine Schüssel geben und so lange rühren bis sich der Zucker etwas verbunden hat. In einer anderen Schüssel alle trockenen Zutaten zusammenmischen und unter ständigem Rühren den flüssigen Zutaten zugeben.
Förmchen 1/3 befüllen und die Obststücke dazugeben, dann nochmal 1/3 teig drauf und nochmals Obststücke hinzugeben und für 20-22min in den Ofen stellen, vom Blech nehmen und gut auskühlen lassen!

Das Frosting ist eine wirre Mischung aus Alsan, Palmin Soft, Hulala, Puderzucker und gefrorenen Waldbeeren. Dazu einen Schuss Zitronensaft geben!
Aber das Frosting kann man eigentlich sogar weglassen, sie schmecken auch so toll :)

Noch nackt ohne Häubchen :-)
Ach, übrigens, weil es gerade so gut passt.
Ich suche momentan nach leckeren veganen Gerichten zum Abnehmen, eine gute Maßnahme ist auf jeden Fall, die Cupcakes auf der Arbeit zu verschenken (ich backe einfach gern...).
Aber wenn ihr gute Ideen habt: gern auch Raw Food,sagt Bescheid!

Kommentare:

  1. Zum Thema Raw Food: Hier ein paar Ideen, alle zumindest Svenja-approved. Aber erwarte nicht, dass Brownies und Co. wie "the real thing" schmecken, das bekommen auch die besten Datteln nicht hin. Gesünder ist es aber allemal.

    Vielleicht hast du ja auch eine Idee für Leute, die keine fancy Küchenmaschine oder so besitzen und daher die Datteln nicht zu Mus verarbeiten können. Bei mir sind sie immer recht stückig geblieben, weil mein Zauberstab das nicht hinbekommen hat. Und Dattelmus konnte ich auch bisher nirgends finden (nur Feigenmus und das war scheußlich).

    http://natureinsider.com/2011/02/raw-pineapple-dessert/

    http://natureinsider.com/2011/05/delicious-quick-quinoa-raw-vegan-recipe/

    http://jesses-kitchen.blogspot.de/2011/03/frosted-b-raw-nies.html

    http://www.roostblog.com/roost/a-housewarming.html (Da ist Honig drin, aber dann nimmt man eben Agavendicksaft oder so)

    http://scandifoodie.blogspot.de/2011/06/raw-pecan-crusted-cupcakes-with.html

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  2. whoa bei dir möchte ich mal eingeladen sein ;) sieht superlecker aus!

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    1. Meistens hab ich superviel übrig, obwohl ich mein Essen einfach JEDEM andrehe! ;)

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  3. dein blog ist voll toll :) wird gleich gestalkt echt supi !

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    1. Vielen Dank für das liebe Kompliment. Schade, dass ich (dank Umzug) momentan so wenig Zeit zum schreiben habe. Aber gebruzelt wird immer und die Rezepte werden kommen :)

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  4. Das sind echt coole Rezepte bei dir! Obwohl ich keine Veganerin bin, lasse ich mich ja immer gern inspirieren. Verrätst du, für wie viel Personen bzw. Portionen deine Mengenangaben gelten?

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    1. Hey, vielen dank für das nette Kompliment!
      Das mit den Portionen kommt ganz darauf an was es ist...
      Cupcakes sind meistens 15 Stück, Kuchen etc. ergibt einen Kuchen und Hauptspeisen sind meist für 1-2 Personen. :)

      Liebe Grüße!

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