Freitag, 3. Februar 2012

Was esse ich in der Uni/Arbeit/Schule?

Als ich beschlossen habe Vegan zu leben dachte ich:
"Na, so schwer kann das doch nicht sein!"

Aber, oh doch, es wurde!
Ich pendele zur Uni und arbeite oft Nachts in einer Bar und was ist die größte Verlockung? Bahnhöfe!
Diese Mistviecher sind immer auf, wenn man extremen Hunger hat und strotzen nur von unveganem Fastfood und trügerischen, versteckten Zutaten.

Hier meine Tipps, die ich mir im ersten veganen Monat angeeignet habe:

1. Gehe nie hungrig aus dem Haus!

Hungrig nach Hause kommen ist ja verständlich, aber beim warten auf den Zug noch schnell 50 Cent in den Automaten schieben, noch schnell 'nen Chickenburger holen... Wer kennt das nicht?
Ich habe das für mich anders definiert: Ich muss als Veganer nicht darauf verzichten (mit dem richtigen Dreh findet man sogar am Bahnhof etwas veganes!) aber das Problem liegt in der Ernährung.
Wenn ich 5 Minuten nach dem Verlassen des Hauses Hunger habe, dann ernähre ich mich falsch. Achte also immer darauf, dass du dich ausgewogen (Vollkorn und viel Wasser) ernährst!

2. Mein Freund die Brotdose

Ich bin shoppingsüchtig... nach Brotdosen!
Ich kaufe immer eine, wenn ich eine sehe, die meiner Traumkantenlänge entspricht. :) Ich fülle sie mit allerhand wunderbarem... Obst, veganen Keksen (es gibt kaum vegane Süßigkeiten unterwegs). Seid auf alles vorbereitet, so merkt ihr bald, dass vegan sein ziemlich easy ist, sondern dass die Menge an Fastfood und Geldrauswurf stark abnimmt.

Fitnessbrötchen von Bäckerei Lüning mit Tofubratling, Salat und veganer Majo, dazu Pflanzenfutter

3. Belohne dich!

Ich liebe essen!
Deshalb nehme ich mir meist nur richtig leckere Sachen mit. Diese müssen so perfekt sein, dass ich sie sogar lieber esse als den gekauften Kram :-) Hier einige meiner Lieblinge:

Bananensojamilch von Provamel - gibt's bei Alnatura!

4. Wenn alle Stricke reißen...

Wenn du einfach gern Essen unterwegs kaufst oder einfach keine Zeit hattest.... auf da gibt's eine Lösung!
Im Internet findest du die Inhaltsstoffe ALLER Waren von großen Backwarenketten, da gibt es manchmal leckere Sachen die tatsächlich vegan sind. Ob man eine Kette unterstützt, die hauptsächlich nicht vegane Waren verkauft, ist jedem freigestellt (ich persönlich bin nicht so pingelig bei den Grenzen).

Meine Favorit: Im Rhein-Main-Gebiet gibt es die Bäckerei Lüning in jedem Rewe, da gibt's eine Blätterteigtasche, die vegan ist, yay!

So, jetzt haut rein,
vielleicht habt ihr auch schon vegane Leckereien entdeckt oder ihr erschafft geniale Brotdosenaffären!

5. Schaut euch vegane Blogs an!

Ihr seid nicht die ersten, die sich mit der Frage auseinandersetzen.

Ob mit oder ohne Mikrowelle, diese Bloggerin macht sich regelmäßig Gedanken über die Frage, was esse ich auf der Arbeit? Im Urlaub?

http://totallyveg.blogspot.com/

Ein Besuch lohnt sich!

1 Kommentar:

  1. Ich finde deinen Blog absolut klasse und gucke hier oft vrobei,wenn ich mal wieder nach tollen veganen Kuchen- oder Cupcakerezepten suche. Das Problem mit veganem Essen außerhalb der eigenen 4 Wände ist mir nur allzu bekannt.

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