Samstag, 25. Februar 2012

Veggieworld & Rote Beete

Liebste Mitveganerleute,

ich bin völlig platt, da ich den ganzen Tag auf der Veggie World in Wiesbaden rumgelaufen bin und mir den Magen mit veganen Leckereien vollgeschlagen habe. Obwohl ich bei nur 40 Ständen etwas mehr erwartet hätte, hat es mir gefallen. Umso besser waren die Unterhaltungen und Bekanntschaften.
Die Veganer halten eben zusammen. ;-)

Meine Ausbeute ist riesig! Allerhand Leckereien und Aufstriche. Und endlich hab ich auch meine Biokiste bestellt, die erste kommt nach meinem Urlaub in Budapest nächste Woche. Ich verliebt in meine Biokiste, davon werdet ihr Bilder sehen! :-)
Interessant für mich war, dass die Raw Food Fraktion ziemlich stark vertreten war - liegt vermutlich daran, dass der Gesundheitsaspekt momentan einen neuen Stellenwert einnimmt. Nett war auch der Plausch mit Meik von der Vebu Nürnberg und dass ich - mehr aus Zufall - mit Sarah vom bekannten Blog Veganguerilla ins Gespräch kam. Ihre Rezepte sind bekanntlich ziemlich lecker und immer öfter finden sich auch Rohkostalternativen. Wer den Blog nicht kennt, hat was verpasst.

Jedenfalls: Der Kerl, bei dem ich die Biokiste abgeschlossen hab, hat mir direkt mal Unmengen an gemüse zugesteckt, so dass ich heute Abend noch was flottes aus meinen Sachen anfangen wollte.

Möhren & Rote Bete Suppe mit ganz viel Kürbiskernöl

Möhren-Rote Bete-Suppe
Ich kann euch gar kein echtes Rezept geben, es ist einfach eine wilde Mischung aus Karotten, Roter Bete und Kürbisgold, dazu etwas Sojasahne und Kürbiskernöl, das war's! Auf dem Brot seht ihr übrigens das Kürbisgold nochmal als Brotbelag - schmeckt pervers lecker und war seinen satten Preis wert (5Euro).

Tatsächlich habe ich einige Aufstriche (Kürbisgold zählt nicht dazu) und ein frisches Bauernbrot von "Lebe gesund" gekauft. Ich wusste durch eine Freundin, die mal für Lebe gesund auf dem Wochenmarkt gearbeitet hat, dass die Gruppe so eine Art Urchristen Gruppe ist, vergleichbar mit einer Sekte. Im Grunde nicht direkt Lebe gesund, sondern die christliche Gemeinschaft universelles Leben, welche noch andere Firmen beherbergt.
Ich war mir zwar darüber bewusst, dachte aber, so lange die Lebensmittel aus diesen krass-ökomäßigen Umständen kommen und so unglaublich gut schmecken (noch NIE hatte ich so gute vegane Produkte), warum nicht? Aber tatsächlich werde ich mich mit dem Thema nochmal näher beschäftigen. Ich bin nicht christlich, es geht eher darum dass es Vorwürfe gegen die Gruppe wegen Antisemitismus und Ausbeutungsstrukturen gibt, da viele Aufgaben als christlicher Dienst - unbezahlt - deklariert werden. Ob und wieviel daran wahr ist, weiß ich nicht.

Kommentare:

  1. Verlinkt in http://das-psychohygiene-blog.blogspot.com/2012/02/veggieworld.html

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  2. "Ich war mir zwar darüber bewusst, dachte aber, so lange die Lebensmittel aus diesen krass-ökomäßigen Umständen kommen und so unglaublich gut schmecken (noch NIE hatte ich so gute vegane Produkte), warum nicht?"
    Das ist genau das Argument, das Fleischfresser anführen, wenn sie gefragt werden, wieso sie nicht auf Fleisch verzichten möchten. Und so lange kein Tier gequält wird, ist es also nicht so schlimm, wenn Menschen leiden müssen?

    "Aber tatsächlich werde ich mich mit dem Thema nochmal näher beschäftigen."
    Hättest du tun sollen, bevor du diesen Beitrag geschrieben hast.

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    1. Aussagen aus dem Zusammenhang zu reißen finde ich erstmal ziemlich unpassend. Im Artikel führe ich an, dass ich mir bewusst war, dass diese Firmen der christlichen Gemeinschaft unterliegen. Allerdings wird deutlich, dass ich erst im Nachhinein wusste, dass die "Gemeinschaft" sich diesen Vorwürfen stellen muss.

      Eine Freundin (und ich finde es seltsam dass ich das jetzt nochmal schreiben muss), die dort gearbeitet hatte, hatte mir lediglich erzählt, dass es eine ziemlich christliche Gemeinschaft ist. Und das fand ich erstmal unproblematisch.

      Das mit Fleischkonsum gleichzusetzen, bei dem die Menschen sehr wohl wissen, dass Tiere dafür leiden, wobei ich bei der Gemeinschaft eher an glauben aus freien Stücken dachte (und von den Vorwürfen nichts wusste), ist ein sehr unpassender Vergleich. Ich habe prinzipiell nichts gegen religiöse Gemeinschaften, mir war eben erst nach dem Kauf & Rückkehr bewusst, dass es diese Diskussionen gibt.

      Und genau das hast du irgendwie nicht verstanden, denn genau die Aussage "warum nicht?" war ja eben als moralische Frage gemeint. Kaufe ich in Zukunft dort, obwohl es Vorwürfe gibt, für die ich bisher keine Nachweise gefunden habe, bzw. reicht Misstrauen, um dort nicht mehr zu kaufen? Da meine Onlinerecherche eher schwammige Vorwürfe ergeben hat, habe ich den Beitrag geschrieben, in der Hoffnung, einer klärt auf worum es bei der Gemeinschaft geht und warum er/sie dort kauft oder nicht kauft.

      Stattdessen ein unsachlicher Kommentar und - ohne anmaßend sein zu wollen - ohne jeden Inhalt, aber mit der Erkenntnis, dass du meinen Beitrag wohl nicht verstanden hast.

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